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Framework zur Weiterentwicklung von Zugangsnetzwerken

Die Weiterentwicklung von HFC, DAA und PON durch das Framework zur Weiterentwicklung von Zugangsnetzwerken

Weiterentwicklung der heutigen Kabelnetzwerke

Das Wachstum von Hochgeschwindigkeitsdaten, OTT-Videodiensten und 4k- oder 8k-Videodiensten in Kombination mit den heutigen Digital-TV-Diensten erfordert Veränderungen, die die Art und Weise beeinflussen, wie wir das Netzwerk heute betrachten. Internetdienste werden bei ihrer aktuellen Wachstumsrate bereits in wenigen Jahren die gesamte Leistungsfähigkeit der heutigen HFC-Netzwerke einnehmen. Dienstanbieter sind aufgrund der ansteigenden Bandbreitenanforderungen und immer mehr Wettbewerb dazu gezwungen, ihre Zugangsnetzwerke weiterzuentwickeln. Bevor sie jedoch damit beginnen können, sind einige Aspekte zu bedenken.

Überlegungen hinsichtlich der Betriebsanlage

Vor dem Investieren in jegliche Projekte zur Aktualisierung von Netzwerken oder deren Weiterentwicklung müssen Dienstanbieter nicht nur das aktuelle und erwartete Datenaufkommen innerhalb jeder Servicegruppe berücksichtigen, sondern auch wichtige Elemente der Betriebsanlage, wie:

  • Platzbedarf/Stromversorgung an Kopfstellen
    Unterstützung bei der Aufstockung von Servicegruppen innerhalb des verfügbaren Raums und bei Einschränkungen, was die Stromversorgung an ihren Kopfstellen betrifft.
  • Einsatz von Lichtwellenleitern
    Unterstützung von mehr Wellenlängen auf einem Lichtwellenleiter durch den Übergang zu digitaler Optik? Zum Beispiel, 40 bis 80 für digitale Optik im Gegensatz zu 16 bis 32 für analoge Optik.
  • End-of-Line-Empfangsqualität
    Verbesserung der Strapazierfähigkeit der Anlage und Bandbreitenleistung (verbesserte Spektraldichte) anhand von knotenbasierter HF-Signalerzeugung.
  • Konsolidierung von Anlagen/FTTx-Ausrichtung
    Reduzierung der Anzahl von Kopfstellen durch längere LWL-Strecken mit digitaler Optik. Planung gleichermaßen im Hinblick auf das DOCSIS®-Wachstum wie auch auf die FTTx-Anlagenmigration.
  • Betriebliche Vereinfachung (Set-and-Forget)
    Vereinfachung der betrieblichen Wartung durch digitale Optik anstelle von analoger Optik.

Framework zur Weiterentwicklung von Zugangsnetzwerken – Leistungsausbau innerhalb des HFC-Netzwerks           
Die erhöhte Nutzung in Haushalten und 40 bis 50 % CAGR bei der Breitbandnutzung haben Auswirkungen auf die Fähigkeit der heutigen HFC-Netzwerke, das Wachstum der kommenden 10 Jahre aufnehmen zu können. Das Modell sagt voraus, dass zum Ende des vorhergesagten Zeitraums hin, trotz Erweiterungen der Netzwerke, kaum Platz für QAM-Video im Netzwerk vorhanden sein wird.
 

Bereitstellung von Bandbreite – heute und in der Zukunft

Um die Umstellung auf IP-Video zu ermöglichen, müssen Dienstanbieter die Migration der QAM-basierten Verteiltechnik auf IP-basierte Verteiltechnik in großem Ausmaß und effizient erreichen. Durch die Standardisierung auf IP können Dienstanbieter nicht nur ihre Infrastrukturen vereinfachen, sondern außerdem von den niedrigeren Kosten profitieren, die webbasierte Videodienste und CDN als Teil ihrer Video-Backbone-Verteilung bieten – und all dies bei gleichzeitiger Erfüllung der Verbrauchernachfrage nach verbessertem Multi-Screen-Video.

Die Umstellung auf IP-Video bringt auch mehr Flexibilität bei der Verwaltung der Kapazität für Breitbanddaten und gibt Dienstanbietern die Gelegenheit, erweiterte Merkmale wie zielgerichtete Werbung und Blackout-Insertion sowie Verschlüsselung/Digital Rights Management (DRM) zu implementieren.

Gleichzeitig muss das Netzwerk dahingehend weiterentwickelt werden, dass Nutzer der aktuellen Plattformen nicht auf der Strecke bleiben und weiterhin von der Einführung der neuen Dienste profitieren. Das bedeutet die Investition in IP-Lösungen, die bestehende QAM-Set-Top-Boxen unterstützen, während sie gleichzeitig die QAM-Infrastruktur virtualisieren und einen nahtlosen Übergang zu einer All-IP-Welt ermöglichen.

Die Netzwerkentwicklung an sich verläuft nicht immer geradlinig

Dienstanbieter haben bei der Weiterentwicklung ihrer Netzwerke mehrere Technologien zur Auswahl, um Leistung und Flexibilität auszubauen. Die Bandbreite in einer HFC-basierten Infrastruktur kann von den typischen 860 MHz auf 1,2 GHz erhöht werden und bietet 26 bis 50 mehr QAM-Kanäle, die alle für DOCSIS® 3.1-Datenverkehr einsetzbar sind. Jedoch reduzieren begrenzte Platzbedingungen an den Kopfstellen, veraltete Knotenpunkte und schlechte Signalleistung die verfügbare Leistung und schränken die Fähigkeit zum Ausbau ein. Die Aktualisierung der Zugangsinfrastruktur, weitere Verteilung der Funktionalität in das Netzwerk und die Verbringung von Faseroptik näher an das Zuhause kann diesen Problemen entgegenwirken, ist aber mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Abgesehen von den betriebsbedingten Herausforderungen, erschweren drohende Konkurrenz durch Faser-Dienstanbieter und symmetrische Mehrfach-Gigabit-Dienste den Entscheidungsvorgang. Trotz des Drucks, zu einer EPON- bzw. GPON-basierten Herangehensweise überzugehen, ist die kurzfristige Rentabilität nicht sofort ersichtlich, wenn man die Kosten des Austauschs der Koaxverbindungen zu allen Haushalten gegen LWL-Kabel, neue PON- und IP-CPE-Geräte im Haus und die Infrastrukturänderungen beim Wechsel zu IP-Video berücksichtigt.

Dienstanbieter müssen in der Lage sein, auf Analysen basierende Entscheidungen zu treffen, welche die Betriebskosten und den Investitionsaufwand im Laufe der Zeit minimieren, während sie gleichzeitig sicherstellen, dass die Abonnenten die hochwertigen Video- und Datendienste erhalten, die sie erwarten. Die Planungs- und Modellierungsmöglichkeiten des ARRIS Framework zur Weiterentwicklung von Zugangsnetzwerken halten die erwünschten Antworten für Sie bereit.

Es handelt sich um eine matrixbasierte Entscheidung

Dienstanbieter begegnen auf dem Weg zur Standardisierung, was IP betrifft, mehreren potentiellen Entscheidungswegen. Dabei erwartet Sie kein üblicher Entscheidungsvorgang mehr, bei dem Dienstanbieter eine Hauptstruktur auswählen können, die zur gleichen Zeit für 85 bis 95 % der Anlage fertiggestellt werden kann. Diese Parameter werden in verschiedenen Regionen ihres Netzwerks voneinander abweichen und der Vorgang der Weiterentwicklung wird, abhängig von Bedarf und der Art der einzubauenden Anlage, variieren.

Während die Optionen der Netzwerkentwicklung monetäre und betriebliche Auswirkungen haben, können neue technologischen Erweiterungen in Abschnitten vorgenommen werden, um die Erstinvestition überschaubar zu halten. Dadurch können Dienstanbieter ein Gleichgewicht zwischen dem Decken der Nachfrage der Teilnehmer und der Optimierung der Kapitalrendite und verfügbaren Ressourcen erreichen.
          

Framework zur Weiterentwicklung von Zugangsnetzwerken – Möglichkeiten der Netzwerkentwicklung

Zugehörige Informationen

Das ARRIS-Framework zur Weiterentwicklung von Zugangsnetzwerken

ARRIS bietet umfassende Plattformen, die für die Unterstützung der Weiterentwicklungspläne der Dienstanbieter über mehrere Jahre hinweg ausgelegt sind. Unsere Video-, Breitband-Daten- und Zugangsinfrastruktur-Plattformen in einem einheitlichen System ermöglichen es Dienstanbietern, mit ihren üblichen Kernelementen zu beginnen, um ihr Dienstangebot parallel zu den Kundenanforderungen aufzustocken. Diese innovativen Plattformen werden von einer erstklassigen Serviceorganisation unterstützt und durch funktionsreiche Modellierungs-, Planungs-, Betriebs- und Beratungsdienste sowie intelligente Management- und Automatisierungssysteme ergänzt, die Dienstanbietern dabei helfen, einen kontinuierlichen Nutzen aus ihrem Lieferzugangsnetzwerk zu ziehen.

Während die Technologien und Anbieternetzwerke zunehmend softwaredefiniert sind, können Zugangsprodukte von ARRIS dahingehend erweitert werden, um diese Umgebungen zu unterstützen und zu beschleunigen. Unsere Produkte passen nahtlos in Rechenzentrumsmodelle, die Dienste als virtualisierte Container bereitstellen und für maximale Geschwindigkeit über ein DevOps-Modell verwaltet werden.
    

ARRIS Access Network Evolution Framework

Video-Core

Die Video-Core-Plattform von ARRIS bietet Dienstanbietern die erforderliche Flexibilität, um fortschrittliche Unterhaltungsdienste, die dazu vorgesehen sind, sich weiterzuentwickeln, zu unterstützen. Deshalb unterstützen unsere QAM- und IP-basierten Video-Core-Produkte lineare Video-, VOD- oder nDVR-Dienste, die über HFC, verteilte Zugangsarchitekturen (DAA) oder PON bereitgestellt werden. Durch die Virtualisierung der Lieferfunktionen entwickelt ARRIS eine softwaredefinierte Videoausstrahlungsplattform für bisherige und künftige Videodienste zur Optimierung der Netzwerkweiterentwicklungsentscheidungen durch die Dienstanbieter.

Datenkern

ARRIS ist Dienstanbietern bei der Weiterentwicklung ihrer Architektur und der Verbesserung der Servicegruppendichte und des Datenverkehrs behilflich. Der E6000® Converged Edge Router (CER) kann in zentralisierten CCAP-Konfigurationen für HFC- und RFoG-Netzwerke, verteilte CCAP mit DAA-Netzwerken für Remote PHY und Remote MAC-PHY oder als OLT in einer EPON-Umgebung eingesetzt werden. Die E6000-CER-Plattform kann die Servicegruppendichte durch die neueste Generation der Schnittstellenmodule und verfügbare Softwareaktualisierungen mehr als 3-fach erhöhen.  Und während sich die Fähigkeiten der Rechenzentren weiterentwickeln, zieht E6000 CER mit. Die gehärtete Software-Funktionalität, als immanenter Bestandteil von E6000 CER, wird in „Behälter“ in einem virtualisierten CCAP-Kern migriert, um Serviceanbietern größere Service- und Architekturflexibilität zu bieten, um der Teilnehmernachfrage zu entsprechen.

Access Edge

Um Dienstanbietern bei ihrem Dienst- und Leistungswachstum an der Netzwerkperipherie behilflich zu sein, bietet ARRIS ein modulares Knotendesign an, dass sich für mehrere Konfigurationsmöglichkeiten eignet. Mit einem gemeinsamen Knotengehäuse können Dienstanbieter können problemlos Module ändern, um Knotenteilungen durchzuführen, Bandbreiten zu erhöhen, digitale Optik einzuführen, zu DAA zu migrieren oder PON-Dienste über Remote OLT anzubieten. Diese Plattformflexibilität bedeutet, dass Dienstanbieter genau die Dienste und Kapazität anbieten können, die sie brauchen, während sie auf künftige Entwicklungen vorbereitet sind.

Intelligentes Netzwerkmanagement und Implementierung

ARRIS setzt fortschrittliche Software ein, um Netzwerkfunktionalität zu automatisieren, bereitzustellen und zu optimieren. Software Defined Networking (SDN) und Network Function Virtualization (NFV) ermöglichen es Dienstanbietern, mit dem rasanten Wachstum von Netzwerken und einem dynamischen Dienstumfang Schritt zu halten, neue Geräte und Dienste online anzubieten und einen gemeinsamen Angebotsservice basierend auf DOCSIS Provisioning of EPON (DPoE) für DOCSIS und PON Gateways zur Optimierung der Abläufe einzurichten.

Intelligente Analytik erhöht den Wert der Software durch datengesteuerte Netzwerkoptimierung und QoE-Verbesserung und gibt Einblicke in die Netzwerkdynamik, Leistungswerte und die QoE-Überwachung auf Teilnehmerebene. ARRIS hat eine virtuelle Spektrumanalysefunktion in seine Servicemanagementplattform eingebaut, um spektrale Leistungsprobleme ohne Außendiensteinsätze oder teure Spektrummessgeräte zu identifizieren.

Zugehörige Informationen

Bereitstellungssupport

Um effizient für das Wachstum planen zu können, müssen Dienstanbieter ihre Zugangsnetzkapazität auf einer extrem granularen Ebene prognostizieren können – nach Servicegruppen und/oder Belegung in Stoßzeiten – und auf einer Makroebene, basierend auf kombinierten Video- und Internetdatendiensten über alle Bereitstellungselemente ihres Netzwerks hinweg. Dies erfordert die Analyse von tatsächlichen Nutzungsdaten, die Charakterisierung der Netzwerksystemleistung und die Einschätzung der neuen Service- und Datenmengennutzung. Dies erfordert außerdem neue Analyse-Algorithmen, die Rohdaten in optimale, umsetzbare Strategien zur Netzwerkentwicklung verwandeln. Selbstverständlich berücksichtigt eine gut durchdachte Planung auch CAPEX, OPEX und Ressourcen-Einschränkungen.

Das professionelle Serviceteam bei ARRIS begleitet Sie bei jedem Schritt Ihrer Netzwerkentwicklung und kombiniert dabei Beratungsdienste mit einem umfassenden, analytischen Vorgang bei der Bandbreitenplanung und Modellierung zur Optimierung der Netzwerkkapazität. Sie stehen Ihnen beim Treffen von gut informierten und zielorientierten Entscheidungen im Hinblick auf verschiedene architektonische Herangehensweisen bei Ihrer Netzwerkentwicklung zur Seite. Außerdem erhalten Sie spezifische architektonische und gerätebezogene Empfehlungen nach Servicegruppe, bei gleichzeitiger, fortwährender Konzentration auf ein nachhaltiges Netzwerk, welches die Kapitalrendite bei allen Investitionen maximiert.

Erfolgsplanung

Mit einer soliden Planung in der Hand können sich Dienstanbieter komplett auf die erfolgreiche Ausführung konzentrieren. In dieser Phase ist es besonders wichtig, die Logistik von Anschaffungen neuer Geräte, die Vorbereitung bestehender Einrichtungen und die Erfordernis der Vorbereitung von geschulten Mitarbeitern zu berücksichtigen. Außerdem müssen Dienstanbieter dazu bereit sein, alle Bestandteile der neuen Infrastruktur bei minimaler Unterbrechung der aktuellen Betriebssysteme zu konfigurieren und einzubauen.

Professionelle Dienste von ARRIS decken alle Aspekte der Netzwerkentwicklung und -erweiterung ab. Unser Team kann bei der Zusammenarbeit mit den geschulten Mitarbeitern des Anbieters die Entwicklung beschleunigen und dabei Unterbrechungen der bestehenden Geschäfts- und Betriebsabläufe minimieren. Wir sind Ihnen bei der Installation, der Inbetriebnahme und der Testintegration wie auch bei der Personalverstärkung behilflich. Wir helfen Ihnen nicht nur bei der Umsetzung von ARRIS-Lösungen, wir stehen Ihnen auch gerne bei einer großen Auswahl an Produkten anderer Hersteller zu Seite.


Framework zur Weiterentwicklung von Zugangsnetzwerken – Netzwerkentwicklungsdienste

Zugehörige Informationen

Lösungsprodukte

E6000 Converged Edge Router
E6000 Converged Edge Router
Flexible und erweiterbare CCAP™ für integrierte, DAA- und 10G EPON-Bereitstellungen
E6000n Remote PHY
E6000n Remote PHY
Dezentrale Zugriffsmodule für DOCSIS® und QAM-Video
E6000r Remote PHY Shelf
E6000r Remote PHY Shelf
2-HE-Shelf mit Platz für bis zu drei Remote PHY Devices (RPD)
ARRIS Video Unified Edge (VUE)
ARRIS Video Unified Edge (VUE)
Virtualisierte Video-Kopfstelle für DAA- und IP-Video-Konvergenz
Optische Knoten der NC2000-Reihe
Optische Knoten der NC2000-Reihe
Segmentierbare Knoten 1,2 GHz 1x1, 1x2 und 2x2 – Fiber Deep oder HFC
Optische Knoten der NC4000-Reihe
Optische Knoten der NC4000-Reihe
Segmentierbare Knoten 1,2 GHz 4x4 – Fiber Deep oder HFC
OM6000 Opti Max Optische Knoten
OM6000 Opti Max Optische Knoten
Segmentierbare Knoten 1,2 GHz 4x4 – Fiber Deep oder HFC
ICX IP-Switches für DAA
ICX IP-Switches für DAA
Ethernet-Switches für Remote PHY und Remote OLT CIN