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Migration von DOCSIS 3.1

DOCSIS 3.1 in existierende Netzwerke zu integrieren kann ein überwältigendes Unterfangen sein. Werden Sie ARRIS-Partner, um einen Multiphasen-Migrationsplan zu entwickeln und umzusetzen, der optimal an Ihr Budget, Ihre Serviceziele und Ihren Zeitplan angepasst ist. Wir begleiten Sie auf diesem Weg.

Ein solider DOCSIS 3.1-Migrationsplan beginnt mit der Evaluation Ihres bestehenden Netzwerks, um zu sehen, welche Hardware-, Software- und Konfigurationsänderungen benötigt werden, um mit DOCSIS 3.1 konform zu sein.

Eine Netzwerkbereitschafts-Evaluierung betrachtet typischerweise:

  • CMTS-Fähigkeiten. Kann Ihr CMTS auf ein DOCSIS 3.1-kompatibles CCAP-Gerät aufgerüstet werden, um Ihre Serviceziele für jede Servicegruppe zu erreichen?
  • Core-to-Edge-Routingfähigkeiten. Sind genügend Ports und Kapazität vorhanden? Ist die geeignete Systemsoftware installiert?
  • Operations Support System (OSS) und Business Support System (BSS). Sind Ihre Hintergrundsysteme und die kundenseitigen Systeme bereit, die DOCSIS 3.1-Servicelevels vollständig zu unterstützen?
  • Anlagen-Innenbereich. Sind die Komponenten im RF-Pfad der Innenanlage bereit für DOCSIS 3.1? Reichen die Leistungslevel, Dämpfungslevel und Input/Output-Level aus? Gibt es physische Hindernisse für neue Kabelinstallationen und reicht die Rack-Fläche aus?
  • Anlagen-Außenbereich. Ist die vom Faserknoten in die Haushalte in den RF-Pfad passierte HFC-Infrastruktur fähig, die grundlegende DOCSIS 3.1-Konfiguration mit einem Forward-Spectrum von 1 GHz+ und einem Return-Spectrum von 85 MHz+ zu unterstützen?

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Das Hochgeschwindigkeitsdatenwachstum hält unvermindert an und Betreiber untersuchen weiterhin, ob ihre bestehenden Kopfstellen und Infrastrukturen mehr Bandbreite pro Haushalt unterstützen können.

Abhängig von ihrem speziellen Bedarf können Betreiber einen kosteneffektiven Ansatz mit ihrem bestehenden E6000-System planen.

Wenn einfach Bedarf nach mehr Downstream-Kapazität für ihren Kundenstamm besteht, ermöglicht ein Software-Upgrade ihrer bestehenden E6000 CER die DOCSIS 3.1-Funktionalität mit ihrer aktuellen GEN-1-Hardware.  Als Ergebnis werden DOCSIS 3.0 und DOCSIS 3.1 für Servicegruppen verfügbar sein und Teilnehmer können mit einem DOCSIS 3.1-Modem oder -Gateway Geschwindigkeiten von 2 Gbit/s erleben.  

Um die Kapazität der E6000 weiter zu erhöhen, können Betreiber die DCAM-, UCAM- und RSM-Module auf Gen. 2 aufrüsten. Dieses Upgrade, in Kombination mit der E6000 CER Ver. 5.x-Software, die DOCSIS 3.1 sowohl im Upstream wie im Downstream unterstützt, erbringt im Ergebnis die doppelte Anzahl der unterstützten Servicegruppen und die sechsfache Höhe der Gesamtbandbreite.

 Vergleichstabelle der E6000-Servicegruppenkapazität

 

1:1

1:2

% DS-SG cf Gen 1

Gen 1

56 DS-SG

72 US-SG

48 DS-SG

96 US-SG

 

Gen 1.5 (UCAM2)

56 DS-SG

72 US-SG

48 DS-SG

96 US-SG

100%

Gen 2 (I-CCAP)

96 DS-SG

96 US-SG

64 DS-SG

144 US-SG

171% 1:1

133% 2:1

Mit diesem Potenzial, Gigabit-Geschwindigkeiten zu liefern, können sich Betreiber die Traffic-Technik nun genauer ansehen: mit allen wichtigen Kriterien wie Teilnehmeranzahl, durchschnittlicher Bandbreitenverbrauch, Servicevereinbarungen mit Maximum-Bandbreite sowie QoE.

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Im heutigen Anlagen-Außenbereich sind signifikante Faktoren im Spiel, die die strategischen Netzwerkpläne des Betreibers beeinflussen, einschließlich:

  • Bandbreitenkapazitätsanforderungen – Nielsens Gesetz sagt einen Anstieg des Hochgeschwindigkeitsdatenverbrauchs durch Endnutzer um 50 Prozent pro Jahr voraus. Die aktuelle Traffic-Analyse wie auch die Prognosen bewegen sich im Rahmen des Nielsen-Gesetzes.
  • 1,2-GHz-Knoten – Eine neue Generation von Knoten und Verstärkern wird eine größere Bandbreitenkapazität im Up- und Downstream ermöglichen.  
  • Neue Distributed Access Architecture (DAA) – DAA verlagert die Funktionalität von der Kopfstelle in die Linientechnik und erfordert den Ersatz von Modulen in bestehenden Knoten und einen Anstieg der Knotenanzahl im Laufe der Zeit.
  • Alternde Anlagen – Für viele Betreiber fand das letzte wesentliche Update ihrer Linientechnik vor nahezu 20 Jahren statt. Als Ergebnis steigt die Ausfallrate der Geräte im Einsatzgebiet an, was wiederum einen Anstieg an kostspieligen Anfahrten bewirkt.

Wegen dieser und anderer Faktoren fangen Betreiber an, nach Lösungen zur Optimierung ihres Betriebs zu suchen.

Die Knoten- und Modullösungen von ARRIS ermöglichen es den Betreibern, sich in Richtung einer Knoten+0-Architektur zu bewegen sowie in Richtung Fiber-Deep-Lösungen wie Remote PHY und FDX, wenn diese innerhalb der nächsten Jahre auf den Markt kommen. Entscheidungen können von Servicegruppe zu Servicegruppe getroffen werden, wenn sich die Traffic-Auslastung auf dem Netzwerk entwickelt, um so die Störung von Netzwerk- und Servicebereitstellung zu minimieren.

Knotensplittung und Servicegruppen-Segmentierung erlauben Betreibern eine Segmentierung, wann und wo Bandbreitenbeschränkungen die Leistung beeinträchtigen. Kombiniert mit einem Upgrade auf 1,2-GHz-Module, wobei Knoten+X der erste Schritt ist, wird die Umstellung auf DOCSIS 3.1 die Bandbreite pro Servicegruppe erhöhen und die generell wahrgenommene verfügbare Bandbreite verbessern.

DOCSIS 3.1-Migration – Nielsens Gesetz der Internetbandbreite
Nielsens Gesetz der Internetbandbreite

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Die Erweiterung des Serviceangebots muss für Betreiber nicht gleichbedeutend sein mit der Notwendigkeit, ihre Kopfstellen-Einrichtungen auszubauen oder neue Gebäude zu errichten. Der einzigartige „Planned Offsite and Delivered“-Ansatz (POD) bei ARRIS schafft freie Nutzfläche für zukünftiges Wachstum, reduziert Betriebskosten und vermeidet Serviceunterbrechungen während Upgrades.

Mit einer POD-basierten Architektur bauen wir Mini-Hubs, die die Infrastruktur für Video-, Sprach- und Datenservices beinhalten, einschließlich DOCSIS-Transport, Edge-QAM, VoD, Cloud-DVR, CA, Set-Top-Signalisierung und Werbungsschaltung.

Ein POD ist hochgradig konfigurierbar, unterstützt multiple Architekturen und andere Betriebsanforderungen und -komponenten. PODs nutzen zudem Raum, Kabel und Strom sehr effizient.

ARRIS baut jeden POD extern, was eine enge Zusammenarbeit erfordert, um sicherzustellen, dass Rack-Layout, Kabelmanagement und andere Merkmale für den Einsatz beim Betreiber optimiert sind. Nach dem Bau des POD werden alle Dienste und Verbindungen am Offsite-Standort mit Testdiensten validiert, um die Bedingungen in der echten Umgebung zu simulieren.

Nach Beendigung der Offsite-Tests und letzten Anpassungen versetzt ARRIS den POD in den Hub. ARRIS wickelt den Verpackungs-, Transport- und Wiedermontageprozess mit minimaler Störung im Alltagsbetrieb des Hubs ab.

Sobald der erste POD vollständig in Betrieb ist, können stillgelegte Infrastrukturen entfernt bzw. in einem folgenden POD oder einem kleineren Hub neu eingesetzt werden.

DOCSIS 3.1-Migration – POD-Konfigurationsbeispiel
POD-Beispielkonfiguration

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